
Wirtschaftsinformatiker/-in (Berufsakademie)
Die Ausbildung findet zu gleichen Teilen an einer Berufsakademie sowie in einem Wirtschaftsunternehmen
statt, das mit der Studienakademie kooperiert. Sie ist in sechs
Abschnitte von je einem halben Jahr unterteilt, wobei sich jedes Studienhalbjahr
in eine Theorie- und eine Praxisphase gliedert. Im Rahmen der Hochschulreform werden Studieninhalte und Prüfungen neu gestaltet und
modularisiert. Die dreijährige Ausbildung ist gestuft in ein zweijähriges Grund- und ein einjähriges Hauptstudium. In Niedersachsen können
Studierende nach zwei Jahren einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erwerben. Die einzelnen Bundesländer regeln die
Ausbildung in ihren Berufsakademiegesetzen. Nähere Informationen finden
Sie in der Datenbank KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.
- systemanalytische Arbeiten durchführen
- bestehende Informationssysteme und Kommunikationsstrukturen analysieren
- Schnittstellen und Datenflüsse klären
- in Systementwicklung und Systembetreuung mitwirken
-
marktübliche Softwaresysteme (z.B. SAP R/3) an die Erfordernisse der
jeweiligen Betriebe anpassen (Customizing),Standardsoftware integrieren oder
spezielle Softwaresysteme für einzelne Betriebe konzipieren und
programmieren (Individualsoftware), insbesondere: - die passende Systemauslegung für die jeweilige Firma ermitteln (Rightsizing)
-
Anforderungen an neue Programme klären, Pflichtenhefte für IT-Projekte und
Programmierungsvorhaben erstellen -
administrative und dispositive Informationssysteme entwerfen und
realisieren, z.B. Anwendersoftware zu Lagerund Materialflussüberwachung,
Fertigungssteuerung, Personalwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen oder
Vertriebskontrolle, Warenwirtschaftssysteme oder Data-Warehouse-Systeme
(Programme konstruieren, programmieren, konfigurieren, implementieren,
testen, abnahmefähig machen, optimieren) - Intranets und E-Commerce-Auftritte konzipieren, strukturieren, realisieren
- nutzerfreundliche Bedienoberflächen erstellen
- Benutzeranleitungen und Online-Handbücher verfassen
-
betriebliche IT-Netzwerke betreuen und warten, Benutzerservice organisieren,
für Datensicherung sorgen - Organisieren
-
DV-Aktivitäten koordinieren, z.B. Entwicklung, Vertrieb und Implementierung
neuer Programme -
DV-Konzepte erstellen, Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse IT-gestützt
modellieren, visualisieren, steuern und vernetzen (Prozessorganisation und
Prozess-Design) - Aufgaben der Datenhaltung und des Informationsmanagements wahrnehmen
-
Datenbanken konstruieren und pflegen, z.B. Datensätze und Auswertkonzepte
festlegen; Schnittstellen für Datenbankzugriffe und Anwenderprogramme mit
Datenbankzugriffen programmieren -
Datenverwaltungssysteme entwickeln und einführen, die Datensicherheit im
Datenbanksystem überwachen -
betriebliche Kommunikationsflüsse IT-technisch regulieren und unterstützen (Communication
Engineering) - in Vertrieb und Marketing mitwirken
- Markttrends analysieren, Marketing-Strategien ausarbeiten
- neue IT-Produkte konzipieren
- neue DV-Produkte im Markt platzieren (Produktmanagement)
-
Kunden betreuen und system- wie anwendungstechnisch beraten, bei der
Einführung neuer Anwendungen unterstützen, Kundensysteme warten und
optimieren - Beraten und schulen
-
Endbenutzer/innen beraten und schulen, Schulungskonzepte und -unterlagen
erstellen - Programmierer/innen beim Einsatz von Methoden und Software-Werkzeugen
unterstützen - IT-Berufen sowie bei Fortbildungsveranstaltungen mitwirken

